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Ausbildung im MedienhausPodcast

Drei Fragen an Ella Schindler (VNP)

By November 22, 2022No Comments

Ella Schindler, 46 Jahre alt, ist seit 16 Jahren Redakteurin beim Verlag Nürnberger Presse. Seit zwei Jahren ist sie außerdem verantwortlich für die Volontärsausbildung im Verlag. Sie begleitet die Nachwuchsjournalisten während deren Ausbildung und unterstützt bspw. auch beim Volo-Projekt, das sich ums Podcasten dreht.

Woran arbeiten Sie aktuell?

Das große Thema für mich ist das Onboarding unserer neuen sechs Volontär:innen. Anfang November sind sie bei uns mit einem internen sechswöchigen Grundkurs gestartet. Unser Verlag war einer der ersten, der die Grundkurse für seine Volontär:innen angeboten hat, zum ersten Mal im Jahr 1977. Für die Volos sind diese ersten Wochen immer besonders, für mich aber auch. Neugierde auf die neuen Gesichter, Freude, die Sachen, die mir in meinem Beruf wichtig sind, weitergeben zu können, Anspannung, ob alle unseren rund 40 Referent:innen bei der Stange bleiben und nicht krank werden – all das begleitet mich in dieser Onboarding-Zeit.

Was ist ein Thema, das Sie derzeit fasziniert und warum?

Podcasts – bis vor kurzem war es nur privat und auch das nur am Rande ein Thema für mich. Aber vor einem Jahr haben wir das Podcasting in unsere Volontärsausbildung integriert. Ein Jahr lang haben unsere Volos einen Daily-Podcast gemacht. Aber nun wollen wir etwas Neues ausprobieren. Unsere Volontär:innen werden eine Mini-Serie produzieren – und das ist schon eine ganz andere Nummer. Dank einer Förderung von „start into media“ können wir uns dazu einen Experten ins Haus holen, der die Volos begleitet. Unsere Volos sind Feuer und Flamme, und das steckt mich gerade auch an. Die Vorbereitungen für die Mini-Serie laufen bereits und ich merke: Es wird ein Projekt, bei dem nicht nur die Volos, sondern auch ich viel über die Produktion dieses Formates lernen werde.

Welche Aufgabe wandert auf Ihrer „To do-Liste“ zu Ihrem Leidwesen immer wieder nach hinten?

Ich liebe meine To-do-Liste! Sie hilft mir, mich nicht zu verzetteln, und ist eine tolle Erinnerungsstütze. Aber ich hasse sie auch. Denn sie führt mir vor Augen, was ich alles nicht schaffe. Und dazu gehört zum Beispiel: Mein Mailfach aufräumen. Zum Glück – und anders als bei den eigenen vier Wänden – kriegt es ja niemand zu sehen. Also bleibt es bei einer guten Absicht.