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Journalismus macht Schule-Projekte in Bayern und Niedersachsen abgesagt

By März 16, 2020 No Comments

Die landesweiten und medienübergreifenden „Journalismus macht Schule“-Projekte in Bayern und Niedersachsen sind für 2020 abgesagt und aufs kommende Jahr verschoben worden.

Unter dem Titel „Information.Macht.Meinung – Wie objektiv sind Medien?“ sollte in der Woche vom 04. bis zum 08. Mai 2020 der zweite landesweite Schülermedientag in Bayern stattfinden. Rund um den Tag der internationalen Pressefreiheit waren bayernweit JournalistInnen von Tageszeitungen, Öffentlich-Rechtlichem Rundfunk und weitere Medienprofis bereit, für Workshops und Vorträge an Schulen in ganz Bayern zu gehen. Mehr als 500 Schulen hatten sich angemeldet. Die organisatorische Klammer bildet die Landeszentrale für politische Bildung, die nun aufgrund der Corona-Pandemie den Schülermedientag in diesem Jahr absagt. Im nächsten Jahr planen die Kooperationspartner die Veranstaltung erneut.

Auch das für Ende Mai 2020 erstmals geplante Journalismus macht Schule-Projekt in Niedersachsen, das unter Beteiligung der Tageszeitungen stattfinden sollte, wird auf 2021 verschoben. Es soll dann rund um den Tag der Pressefreiheit am 3. Mai angesiedelt werden.  Das jule-Team hatte geplant, in Niedersachsen auch einen Workshop für SchülerInnen anzubieten.

„Wir alle müssen uns momentan besonderen Herausforderungen stellen“, schreiben die Organisatoren  per E-Mail. „Die Medien, weil die Bevölkerung erwartet, umfassend und vertrauensvoll informiert zu werden. Und die schulischen Einrichtungen, weil sie organisatorisch gefordert sind, die Zwangspausen zu überbrücken und das Schuljahr danach bestmöglich für alle Betroffenen zu bewältigen.

„Insbesondere wir Medienschaffende können jetzt in unserer täglichen Arbeit zeigen, warum Qualitätsjournalismus gerade in Krisenzeiten einen hohen Stellenwert hat und ein ebensolches Ansehen in der Bevölkerung genießt.“